Strompreisbremse und Entlastungsrechner

Berechnen Sie Ihre zu erwartende Entlastung

Die Bundesregierung hat zur längerfristigen Dämpfung der Belastungen durch gestiegene Energiekosten die Strompreisbremse ab März 2023 für Privathaushalte und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch unter 30.000 Kilowattstunden auf den Weg gebracht.

  • Für 80% Ihres prognostizierten Jahresverbrauches zahlen Sie nur 40 Cent/kWh. Die Differenz zu Ihrem vereinbarten Tarif-Arbeitspreis übernimmt der Staat
  • Für jede darüber hinausgehend verbrauchte Kilowattstunde zahlen Sie den vereinbarten Arbeitspreis Ihres Tarifs
  • Sie müssen nichts tun: wir passen Ihre monatlichen Abschläge automatisch an

Berechnen Sie jetzt Ihren zu erwartenden Entlastungbetrag Informationen für Großabnehmer über 30.000 kWh/Jahr

Wie errechnet sich die individuelle Höhe der Entlastung durch die Strompreisbremse?

Wie hoch Ihre monatliche Entlastung ausfällt, hängt im Wesentlichen von 3 Faktoren ab.

Gut zu wissen

  • Haben Sie mit Ihrem Energieversorger einen unter der Preisbremse liegenden Arbeitspreis vereinbart, zahlen Sie selbstverständlich Ihre vertraglich vereinbarten günstigeren Konditionen. Die Preisbremse greift nur dann, wenn Ihr vertraglicher Arbeitspreis höher als der Preisdeckel ist.

Jetzt Ihre monatliche Entlastung berechnen

Geben Sie hier Ihren aktuellen Verbrauch und Ihre Preise (brutto) ein. Die Angaben finden Sie in Ihrer letzten Rechnung oder Ihren aktuellen Preisinformationen.

*Pflichtfeld
* Die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzeslage und Ihrer Angaben. Bitte beachten Sie: Die berechneten Entlastungen sind nicht verbindlich und geben nur ungefähre Werte an. Kundinnen und Kunden von energis erhalten rechtzeitig bis zum Beginn der Preisbremsen im März einen entsprechenden Abschlagsplan und werden über ihre Entlastung informiert.

Der Entlastungsbetrag bezieht sich auf die Entlastung in Ihren Abschlägen. Die finalen Entlastungssummen werden in Ihrer Rechnung dargestellt.

Die Berechnungen können nur für Stromverbräuche bis 30.000 kWh bzw. Gasverbräuche bis 1.500.000 kWh erfolgen und gelten nur für Haushaltkunden bzw. kleine und mittlere Unternehmen mit Standardlastgang.
Leider können wir Ihnen aktuell aus technischen Gründen kein Ergebnis zu Ihrer Vergleichsrechnung ausspielen. Bitte überprüfen Sie die eingegebenen Daten.

Gut zu wissen

  • Der im September 2022 prognostizierte Jahresverbrauch für Strom kann sich von dem exakten Jahresverbrauch in Ihrer letzten Abrechnung unterscheiden. Dies liegt daran, dass bei Ihrem prognostizierten Jahresverbrauch Stand September 2022 bereits sogenannte Gewichtungsverfahren berücksichtigt wurden.

Beispielrechnung für einen 4-Personen Haushalt

Monatlicher Stromverbrauch (mit 11 Abschlägen) 375 kWh 4.125 kWh/11 = 375 kWh
80 % des monatlichen Stromverbrauchs 300 kWh 375 kWh x 0,8 = 300 kWh
20 % des monatlichen Strombrauchs 75 kWh 375 kWh x 0,2 = 75 kWh
Monatliche Kosten bisher 112,50 Euro 375 kWh x 30 ct/kWh = 112,50 Euro
Monatliche Kosten neu ohne Strompreisbremse 206,25 Euro 375 kWh x 55 ct/kWh = 206,25 Euro
Monatliche Kosten neu mit Strompreisbremse 161,25 Euro 80 % zu 40 ct/kWh: 300 kWh x 40 ct/kWh = 120 Euro und
20 % zu 55 ct/kWh: 75 kWh x 55 ct/kWh = 41,25 Euro
Ergibt zusammen 120 Euro + 41,25 Euro = 161,25 Euro
Monatliche Ersparnis mit Strompreisbremse 45,00 Euro 206,25 Euro - 161,25 Euro = 45,00 Euro

Energiesparen lohnt sich auch weiterhin

Ob kleiner oder großer Stromverbraucher, jeder profitiert dabei vom Energiesparen: Denn je weniger Strom man verbraucht, desto geringer der Verbrauch, der über der staatlich festgelegten Preisbremse liegt und desto weniger zahlt man. Es lohnt sich also immer, den Stromverbrauch zu reduzieren.

Aktuelle Lage auf dem Strom-Markt

Informationen zur Gaspreisbremse

Abschläge im Kundenportal verwalten

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Glühbirne Picto

Häufige Fragen zur Strompreisbremse

Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

  • Was steckt hinter der Strompreisbremse?

    Um Privathaushalte und Unternehmen mit oder ohne registrierender Leistungsmessung längerfristig bei den gestiegenen Energiekosten zu entlasten, hat die Bundesregierung die Strompreisbremse auf den Weg gebracht. Die Strompreisbremse gilt ab Januar 2023 und wird für die meisten Kunden und Kundinnen ab März 2023 umgesetzt. Das bedeutet: Für die Monate Januar und Februar bekommen sie die Entlastung rückwirkend im März erstattet. Die Strompreisbremse gilt zunächst bis Ende Dezember 2023. Sie kann durch die Bundesregierung bis Ende April 2024 verlängert werden.

    Kurz zusammengefasst funktioniert die Strompreisbremse folgendermaßen: Für einen definierten Anteil des Verbrauchs – in den meisten Fällen 80 % des Vorjahresverbrauchs – wird der Endverbraucher bei den Stromkosten entlastet. Für den anderen Anteil zahlt man den vertraglich mit seinem Energieversorger vereinbarten Arbeitspreis. Die notwendigen finanziellen Mittel stammen dabei größtenteils aus den Mehreinnahmen der Stromerzeuger. Damit wird die Differenz zum Arbeitspreis der Energieversorger ausgeglichen, der auf die stark gestiegenen Beschaffungskosten zurückzuführen ist. Der Entlastungsbetrag wird dabei abhängig vom Jahresverbrauch berechnet – entweder unter oder über 30.000 kWh pro Jahr.

    Aber egal ob kleiner oder großer Stromverbraucher, für jeden lohnt es sich, Energie zu sparen: Denn je weniger Strom Sie verbrauchen, desto geringer wird der Anteil Ihres Verbrauchs, den der Staat nicht gedeckelt hat., der über der staatlich festgelegten Preisbremse liegt und desto weniger zahlt man. Es lohnt sich also immer, den Stromverbrauch soweit zu reduzieren, um im Rahmen der staatlich bezahlten Preisbremsen zu bleiben.

  • Wer profitiert von der Strompreisbremse?

    Endverbraucher und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch unter 30.000 Kilowattstunden:

    •  Privathaushalte und Unternehmen mit oder ohne registrierender Leistungsmessung
    • Für 80 % Ihrer aktuellen Jahresverbrauchsprognose zahlen Sie 40 ct/kWh (brutto).
    • Für jede darüber liegende Kilowattstunde zahlen Sie den festgelegten Arbeitspreis Ihres Tarifs.
    • Die Preisbremse greift nur, sofern Ihr vertraglicher Arbeitspreis über den 40 ct/kWh (brutto) liegt. Liegt der aktuelle Arbeitspreis darunter, zahlt man die günstigeren vertraglichen Konditionen.
    • Die Strompreisbremse wird ab März 2023 bei Ihren monatlichen Abschlägen berücksichtigt.
    • Die Monate Januar und Februar werden im März mit Ihrem Abschlag verrechnet.

     

    Endverbraucher und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch über 30.000 Kilowattstunden:

    • Für 70 % des Verbrauchs zahlt man 13 Cent je Kilowattstunde vor Netzentgelten, Messstellenentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen einschließlich Umsatzsteuer.
    • Für den Stromverbrauch über 70 % gilt der mit dem Energieversorger vereinbarte Arbeitspreis.
    • Für Entnahmestellen, die über standardisierte Lastprofile beliefert werden, liegt den 70 % Verbrauch der Strompreisbremse die Verbrauchsprognose zugrunde.

    • Für Entnahmestellen, die nicht über standardisierte Lastprofile beliefert werden, werden die 70 % Verbrauch auf Basis des gemessenen Verbrauchs im Jahr 2021 ermittelt.

  • Wie funktioniert die Strompreisbremse?

    80 Prozent des Stromverbrauchs wird zum festgelegten Arbeitspreis von 40 Cent je Kilowattstunde (brutto) berechnet. Für jede mehr verbrauchte Kilowattstunde (kWh) zahlen Haushaltskundinnen und -kunden den mit ihrem Energieversorger vertraglich festgelegten Arbeitspreis. Dies gilt auch für Heizstromkunden und Unternehmen, deren jährlicher Stromverbrauch unter 30.000 kWh liegt.

    Da die Beschaffungskosten für Strom im Verlauf des Jahres stark gestiegen sind, müssen Energieversorger dies in den Tarifen früher oder später berücksichtigen. Die dadurch entstehenden monatlichen Mehrkosten für Kundinnen und Kunden federt die Strompreisbremse ab. Sie wird daher in vielen Fällen dafür sorgen, dass eine eventuelle monatliche Abschlagserhöhung in einem moderaten Rahmen bleibt.

    Als Kunde von energis brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Wir werden die Strompreisbremse bei Ihren neuen Abschlägen berücksichtigen und Sie informieren. Unternehmen mit registrierender Leistungsmessung (RLM-Kunden) werden per Anschreiben näher informiert.

  • Ab wann gilt die Strompreisbremse?

    Die Strompreisbremse wird ab März 2023 bei Ihren monatlichen Abschlägen berücksichtigt. Ab dem Monat zahlen Sie den angepassten monatlichen Abschlag. Da die Strompreisbremse rückwirkend zum Januar 2023 gilt, werden die Monate Januar und Februar mit Ihrem Abschlag im März verrechnet.

    Alle Privatkundinnen und -kunden von energis sowie alle kleinen und mittleren Gewerbekunden mit Standardlastprofil brauchen nichts zu tun – wir garantieren Ihnen, dass wir die Strompreisbremse im Sinne des Gesetzes umsetzen und Ihre monatlichen Abschläge automatisch anpassen. Unternehmen mit registrierender Leistungsmessung (RLM-Kunden) werden per Anschreiben näher informiert.

  • Wie berechnet sich die Strompreisbremse?

    Für die Strompreisbremse wird Ihre Verbrauchsprognose herangezogen und für den monatlichen Abschlag durch 11 geteilt. Für 80 % des monatlichen Stromverbrauchs zahlen Sie dann 40 ct/kWh (brutto, d. h. der Preis beinhaltet bereits Steuern, Umlagen und sonstige Abgaben).

    Darüber fällt für jede weitere Kilowattstunde der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis Ihres Energieversorgers an.

  • Sollte ich jetzt trotzdem weiter möglichst viel Energie einsparen?

    Ja – Energiesparen ist weiterhin das Gebot der Stunde. Jede eingesparte Kilowattstunde zählt, im Sinne der Versorgungssicherheit, aber auch aus finanzieller Sicht. Die Strompreisbremse für Privatkunden und Unternehmen gilt für 80 Prozent des Verbrauchs, wenn deren Jahresverbrauch unter 30.000 kWh liegt.

    Privatkunden und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch über 30.000 kWh werden bei 70 % ihres Verbrauchs entlastet. Darüber hinaus müssen Kunden vollständig ihre normalen Preise zahlen. 

  • Wer stellt die finanziellen Mittel für die Strompreisbremse zur Verfügung?

    Die Bundesregierung hat die Strompreisbremse auf den Weg gebracht. Die notwendigen finanziellen Mittel für die Strompreisbremse stammen aus dem sogenannten „Abschöpfungsmechanismus – Zufallsgewinne“, also den Mehreinnahmen der Stromerzeuger. Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber verteilen den Differenzbetrag zwischen Strompreisbremse und dem regulärem Arbeitspreis an die Energieversorger.


Strompreisbremse bei einem jährlichen Stromverbrauch über 30.000 kWh

Endverbraucher und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch über 30.000 Kilowattstunden werden ebenfalls bei den hohen Energiekosten durch die Strompreisbremse entlastet.


  • Entnahmestellen mit einem jährlichen Stromverbrauch über 30.000 kWh
  • Für 70 % des Verbrauchs zahlt man 13 Cent je Kilowattstunde vor Netzentgelten, Messstellenentgelten und staatlich veranlassten Preisbestandteilen einschließlich Umsatzsteuer
  • Für den Stromverbrauch über 70 % gilt der mit dem Energieversorger vereinbarte Arbeitspreis


  • Für Entnahmestellen, die über standardisierte Lastprofile beliefert werden, liegt den 70 % Verbrauch der Strompreisbremse die Verbrauchsprognose zugrunde
  • Für Entnahmestellen, die nicht über standardisierte Lastprofile beliefert werden, werden die 70 % Verbrauch auf Basis des gemessenen Verbrauchs im Jahr 2021 ermittelt

Beihilferechtliche Grenzen im Unternehmensverbund beachten

Die Summe der Entlastungen ist innerhalb eines Unternehmensverbundes für alle Entnahmestellen für gesetzlich bestimmte Beihilfen gedeckelt. Die Höchstgrenzen entsprechen den Vorgaben des befristeten Krisenrahmens der Europäischen Kommission. Die Vorgaben zu den Höchstgrenzen finden Sie in § 18 EWPBG sowie §§ 9 und 10 StromPBG.

Bitte stellen Sie die Einhaltung der beihilferechtlichen Anforderungen sicher. Sollten die für Sie gültigen Höchstgrenzen voraussichtlich überschritten werden, teilen Sie uns dies bitte mit: servicegeschaeftskunden@energis.de.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir unsererseits keine rechtliche Beratung vornehmen dürfen.