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Was Sie zum Thema Türen
wissen sollten
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Der folgende Text hält für Sie viele nützliche
Tipps und hilfreiche Informationen zum Thema Türen bereit. |
Türarten
- Haustüren
- Innentüren
- Wohn- und Abschlusstüren
- Balkontüren
- Kellertüren
- Schiebetüren
- Pendeltüren
- Falttüren
- Falltüren
- Schwingtüren
- Feuerschutztüren
Türmaterialien und Nutzung
- Holz: wird hauptsächlich für Innentüren, Pendeltüren,
Falltüren, Schwingtüren, Schiebetüren sowie Haustüren
benutzt.
- Glas: wird hauptsächlich für Balkontüren, Terrassentüren
benutzt. Kann aber auch für Wohn- und Abschluss- sowie Innentüren
verwendet werden, z.B. für das Badezimmer.
- Kunststoff: wird in erster Linie für Haustüren, Nebeneingangstüren,
Kellertüren sowie Falttüren benutzt.
- Metall: wird oft für Kellertüren, Garagenabschlusstüren und
Türen für Heizungsräume benutzt. => Feuerschutztüren
8 Schritte zur Türmontage
- 1. Die Öffnung in der Mauer muss passgenau für den Türrahmen
vorgefertigt werden. Bei +/- 10 mm der Maueröffnung kann ein Ausgleich
mit den Steckverbindungen der Zarge erreicht werden.
- 2. Das Montieren der Zarge sollte gemäß den Angaben des Herstellers
erfolgen.
- 3. Ist die Vormontierung der Zarge erledigt, wird diese in das Mauerwerk eingefügt.
Mit Quersprießen und entsprechenden Keilen wird sie waagerecht befestigt
und dabei ins Lot gebracht.
- 4. Vor dem Einspritzen des Montageschaums sollte man das Türblatt probehalber
einhängen, um die Funktion zu testen. Erst wenn alles richtig funktioniert,
kann die Zarge ausgeschäumt und somit befestigt werden.
- 5. Ist der Montageschaum trocken und gut ausgehärtet, kann die Verblendung
der Zarge angebracht werden.
- 6. Nun wird das Türschloss in die dafür vorgesehene Öffnung
des Türblattes geschoben und fest verschraubt.
- 7. Danach werden die Türgriffe aufgesetzt und mit den passenden Schrauben
befestigt.
- 8. Jetzt muss das Türblatt nur noch in die Türzarge eingesetzt werden
und die Tür ist fertig montiert.
Tipps zum Renovieren einer Tür
- Zuerst muss die Tür behutsam geschliffen werden. Dabei muss man darauf
achten, dass der alte Lack komplett abgeschliffen wird, um ein späteres
Abzeichen nach dem Neuanstrich zu vermeiden.
- Nach dem Schleifen müssen alle Unebenheiten in der Tür zugespachtelt
und beseitigt werden.
- Kleinste Risse sollte man mit einer elastischen Acrylmasse behandeln (wichtig:
sehr dünn auftragen). So wird ein erneutes Einreißen nach einem
weiteren Anstrich vermieden.
- Alte verrostete Türschlösser, -beschläge und -griffe sollten
durch neue oder gut erhaltene gebrauchte (z. B. auf Flohmärkten erhältlich)
ersetzt werden. Sie können sich auch exakte Nachbauten von altem Türzubehör
anfertigen lassen.
- Fehlerhafte Türecken oder -leisten werden folgendermaßen behoben:
Zuerst die fehlerhafte Türecke vorsichtig herausschneiden. Danach ein
Stück Holz in die Ecke einsetzen und zwei Markierungen einzeichnen; eine
auf das Holz und eine in gleicher Höhe an der Tür. Dann das Holzstück
in einer Schraubzwinge fixieren und in Höhe der Markierung ein
Loch in die Kante des Holzes bohren, mit der es eingesetzt wird. Nun in die
entsprechende Türkante (auch in Höhe der Markierung) ebenfalls ein Loch gleicher Stärke bohren. Jetzt
werden die beiden Kanten gut mit Leim überzogen und mit Hilfe eines Holzdübels
miteinander verbunden. Ist der Leim getrocknet, sägt man die überstehenden
Teile des Holzstückes ab und passt es durch Schmirgeln der Türoberfläche
an.
Allgemeine Tipps
- Beachten Sie beim Einbau einer Tür die Bodenhöhe. Die Tür
muss auch nach dem Verlegen des eventuell noch nicht vorhandenen Bodenbelags (Teppich, Laminat
...) gut schließbar sein.
- Sollten Sie einen neuen Belag legen und die Tür lässt sich nun
nicht mehr öffnen/schließen, lassen Sie das Türblatt von einem
Fachmann (Schreiner) abhobeln.
- Benutzen Sie in Ihrer Wohnung Türstopper, um Ihre Möbel und die
Türen nicht unnötig zu beschädigen.
- Verzichten Sie bei Kindern möglichst auf Glastüren im Haus. Das
vermindert das Unfallrisiko und außerdem lassen sich andere Türen
besser sauber halten. Sollten Sie trotzdem Glastüren haben, machen Sie
diese so kenntlich, dass das Kind beim Spielen nicht dagegen läuft
(z. B. mit Window-Color-Farben, Aufklebern etc...).
- Bei Kindern sind Sicherheitsschlösser ratsam, die von außen jederzeit
geöffnet werden können. Fragen Sie in Fachbetrieben oder bei einem
Schreiner nach. Ansonsten ist es besser, die Schlüssel aus den Türen
zu nehmen.
- Benutzen Sie Türgitter bei Kleinkindern.
- Schlagen Sie die Türen nicht unnötig zu. Benutzen Sie die Türgriffe.
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